Cerbaia umfasst fünfzehn Hektar Weinberge und ca. 1.400 Olivenbäume, die zum Teil auf Terrassen gepflanzt wurden.
Begeben Sie sich in unseren Wäldern entlang zahlreicher Wanderwege auf lange Spaziergänge und Entdeckungsreisen. Unser Haus liegt am höchsten Punkt des Anwesens.
Die Erhaltung des natürlichen ökologischen Systems ist uns ein ganz besonderes Anliegen. Das biologische Umfeld, das dadurch erhalten bleibt, ermöglicht eine natürliche Behandlung unseres Anbaus.

Der Name Cerbaia (latein. cervus = Hirsch) stammt vom besonders reichen Wildvorkommen in der Umgebung.

Seit seiner Errichtung im 16. Jahrhundert diente das Anwesen, das im 18. Jahrhundert restauriert wurde, landwirtschaftlicher Tätigkeit. Das Haus wurde aus typisch lokalem Stein der Region erbaut, dessen goldene Reflexionen mit dem Tageslicht changieren. Die Türrahmen sind zum Großteil aus Backstein gefertigt. Das Haupthaus wird von einem alten Taubenschlag dominiert, aus dessen Fenster man einen weiten Ausblick über das gesamte Tal genießt.

Zuletzt wurden zeitgemäße Adaptierungen vorgenommen. So sorgen Sonnenkollektoren für unsere Energieversorgung und das Regenwasser wird zur Wiederverwertung gesammelt.

Umfassende Arbeiten sind seit dem Jahr 2000 in den Weingärten durchgeführt worden: Über die Jahre wurde jeder Hektar neu bepflanzt. Heute beträgt die Bepflanzungs-Dichte etwa 6.250 Reben/Hektar. Eineinhalb Hektar an alten Rebstöcken wurden aus Traditionsgründen bewahrt. Hier sind unsere weißen Rebsorten konzentriert, wobei ein Hektar etwa 3.500 Reben trägt.

Alle zwei Jahre werden beschädigte Reben ausgetauscht. Dieses Vorgehen verhindert unregelmäßiges Rebenwachstum, was zu einem Ungleichgewicht im Weingarten und im Endeffekt zu negativer Beeinträchtigung der Weinqualität führen würde.

Sowohl in den Weingärten, als auch in den Olivenhainen und im Wald greifen wir so wenig wie möglich in den natürlichen Verlauf ein. Drei hochqualifizierte Mitarbeiter sind das gesamte Jahr über in Cerbaia tätig, und werden zur Erntezeit von temporären Arbeitskräften unterstützt.

Louis-Marie Chollet, geboren und aufgewachsen in Bordeaux an den Ufern der Garonne (Château Plaisance), führt die Agenden der Fattoria Cerbaia seit 2008. Er ist studierter Kunsthistoriker und fand in der wunderbaren Umgebung der Toskana das ideale Umfeld für seine beiden Leidenschaften, den Wein und die Kunst. Seit 2010 unterstützt ihn seine Frau Birgit, speziell im Vertrieb und in der Vermietung der Ferien-Appartements. Sie stammt aus Wien / Österreich, ist dort inmitten der Weinberge aufgewachsen und verbrachte nach dem Studium der Internationalen Betriebswirtschaft mehrere erfolgreiche Jahre im Bereich des Private Banking.